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Titelinfos für Motorradfahrer - epaper

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Im Verkauf 06.07.2015
Erscheint monatlich, 12 Ausgaben pro Jahr
Sprache Deutsch
Format PDF, auf allen Geräten lesbar mehr

Editorial aus Motorradfahrer - epaper

Lesen Sie, was Guido Saliger und Jürgen Schons, in dieser Motorradfahrer Ausgabe 8/2015 vom 06.07.2015 schreibt:

Die Europäisierung ...
… des Motorradmarktes schreitet fort. Noch vor geraumer Zeit boten die japanischen Hersteller ihre Motorräder – von landestypischen gesetzlichen Vorgaben und besonderen Marktanforderungen einmal abgesehen – weltweit in einer Standard-Ausstattung an. Zubehör überließ man, mit Ausnahme einzelner Fahrzeugtypen, großzügig Fremdanbietern. Das hat seine klassischen Wurzeln in den meist fernen Produktionsstandorten, den straff getakteten Produktionsabläufen und natürlich den geplanten Stückzahlen.
Heute sieht die Sache schon ganz anders aus. Es gibt nicht nur jede Menge Marken-Zubehör, nein, es werden nach Sitte europäischer Premium-Marken Zubehör-Pakete geschnürt, bei denen man sicher auf den einen oder anderen Bestandteil gut und gern verzichten könnte. In diesem Fall haben wir aber immer noch die Wahl. Dass inzwischen auch ein essenzieller Bestandteil wie der Hauptständer an einem Touren-Motorrad im Teileregal für extra zu zahlendes Zubehör gelandet ist, schränkt die Wahlfreiheit dann schon ein.
Hoffentlich orientieren sich die Japaner jetzt nicht noch stärker an europäischen Vorbildern und schalten bestimmte Anzeigefunktionen des Bordcomputers – etwa Verbrauch oder Restreichweite – erst nach zusätzlicher Bezahlung frei.
Oder man enthält uns gar das gute alte Bordwerkzeug vor, wie es inzwischen gepflegte europäische Sitte ist. Das kompakte Notbesteck findet selbst in den sportlichsten Maschinen aus Japan ein Plätzchen. Zwar wurde den Japanern mit schöner Regelmäßigkeit selbiges als »minderwertig« unter die Nase gerieben. Wer allerdings nicht mit zwei linken Hände gesegnet ist, kann damit einen gelockerten Rückspiegel wieder ausrichten und wenn nötig die Antriebskette unterwegs justieren. Und mehr ist gar nicht notwendig.

Der Knaller
Mit der RC213V-S macht Honda endlich mal wieder ein ordentliches Fass auf: ein Rennmotorrad mit Straßenzulassung, 170 kg trocken, DNA vom aktuellen MotoGP-Motorrad RC213V, 200.000 Euro teuer, Riesen-Brimborium zur Präsentation im Rahmen des GP von Katalonien – und dann nur 160 PS? Bei einem reinrassigen Rennableger? Und das zu dem Preis? Da haben ja aktuelle Supersportler mehr Leistung, und das zu einem Zehntel des RC-Preises.
Natürlich wäre es für die Honda-Ingenieure um die Projektleiter Yosuke Hasegawa und Hiroshi Unuki ein Leichtes gewesen, aus der Straßen-RC 200 und mehr PS zu zaubern. Aber vom unbedingten Credo der einfachen Fahrbarkeit wollten die Honda-Mannen auch bei ihrem Überrenner nicht abweichen, die zählt mehr als die schiere Kraft. Das untermauerte man während der Präsentation mit einer einfachen Zahl. Bei Testfahrten auf der Rennstrecke von Sugo waren die Werkstestfahrer mit der 213V-S bis zu zwei Sekunden schneller als mit einer serienmäßigen 181 PS starken Fireblade. Zwei Sekunden, die Welten sind.
Außerdem beinhaltet der Kaufpreis ein Sportkit im Wert von 12.000 Euro, das dem Motorrad zu 215 PS verhilft und gleichzeitig das Trockengewicht um 10 auf 160 kg senkt. Wenn das Paket dann wirklich so einfach zu handhaben ist, wie MotoGP-Fahrer Marc Márquez behauptet, dann werden die 250 Glücklichen, die dieser Maschine habhaft werden, wirklich glücklich werden. Bleibt die Frage, wer so ein Motorrad braucht. Natürlich niemand, so wie überhaupt kein Mensch so etwas Sinnbefreites wie ein Motorrad benötigt. Aber es gibt ja auch Automobilisten, die sich für einen Ferrari oder einen Rolls-Royce entscheiden, obwohl es ein Golf genauso täte. Es lebe die Unvernunft, sonst fahren wir irgendwann alle GS, NC oder XJ.

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