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Im Verkauf 10.06.2015
Erscheint monatlich, 12 Ausgaben pro Jahr
Sprache Deutsch
Format PDF, auf allen Geräten lesbar mehr

Editorial aus Motorradfahrer - epaper

Lesen Sie, was Guido Saliger und Jürgen Schons, in dieser Motorradfahrer Ausgabe 7/2015 vom 10.06.2015 schreibt:

Wasser auf die Mühlen ...

… derer, die stets und gern über viel zu hohe Verbräuche beim Hobby-Gerät Motorrad mosern, dürfte die denkwürdige Pressemitteilung zu einer Rekordfahrt aus dem automobilen Bereich sein. Ein 1600er-High-End-Diesel, der sich schon eines Normverbrauchs von drei Litern rühmen darf, hat auf einem Testgelände 2151 Kilometer mit 43 Litern Kraftsto? zurückgelegt. Das ergibt einen Durchschnittsverbrauch von zwei Litern auf 100 Kilometern. Weiter heißt es, dass sich alle drei bis vier Stunden die Fahrer abgewechselt haben und insgesamt 38 Stunden lang auf der Strecke waren. Auf die bei Rekordfahrten sonst üblichen Tempoangaben wird geflissentlich verzichtet. Setzt man nun die 38 Stunden in Relation zur gefahrenen Strecke, ergibt sich daraus eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 56,6 km/h – ich glaube, der Wert ist weniger rekordverdächtig. Auf derartig praxisfremde, rein auf Publikumswirksamkeit zielende Rekordfahrten und deren Ergebnisse können wir getrost verzichten. Schade nur, dass sie von neuheitenhungrigen Pressediensten unreflektiert und unkommentiert verbreitet werden.

Keine Frage, Sprit ist teuer. Allerdings haben wir einen Großteil dieser Kosten selber in der (Gas-) Hand. Aber wer sich ein Motorrad mit einer spezifischen Leistung von 100 oder gar 200 PS pro Liter gönnt, darf keine Wunder erwarten. Selbst bei sehr umsichtiger Fahrweise sind bei einem Hochleistungsmotor dann nach unten hin Grenzen gesetzt. Oder man muss auf echte Sparschweine im Zweiradbereich wie etwa die NC-Modelle von Honda setzen, die aus 750 Kubik gediegene 55 Pferde züchten und Verbräuche an der Drei-Liter-Grenze erlauben.

Stau mal wieder

Es ist gescha?t, die Online-Petition für eine Gesetzesänderung, die eine Staudurchfahrung durch Motorradfahrer legalisieren soll, hat die notwendige Anzahl an Unterschriften erreicht. Die Liste soll noch vor der Sommerpause dem Bundesverkehrsministerium übergeben werden. Alles super also? Nicht ganz. Das Thema scheint doch nicht so vielen Motorradfahrern auf den Nägeln zu brennen, sonst hätten bestimmt mehr unterschrieben. Immerhin zählen wir in Deutschland rund vier Millionen aktive Zweiradpiloten. Da bedeuten 125.000 Unterschreiber gerade mal drei Prozent. Eine machtvolle Petition sieht anders aus, das wird die verantwortlichen Politiker kaum beeindrucken. Außerdem messen sie solchen Online- Petitionen erfahrungsgemäß kaum Beachtung bei, schließlich haben Bundestag und Landtage eigene Petitionsstellen, an die man sich auch online wenden kann. Es besteht also die Gefahr, dass die gut gemeinte Idee des Initiators verpu?t. Die Biker Union, die sich schon seit Jahren auf der Berliner Bühne für eine Freigabe der Rettungsgasse im Stau für Motorräder einsetzt, will in Absprache mit dem Bundesverkehrsministerium dieses Thema erst wieder aufs Tapet bringen, wenn in der entscheidenden Verkehrsministerkonferenz eine Mehrheit dafür wahrscheinlich ist. Dafür arbeitet sie auf vielen politischen Ebenen mit sachlichen Argumenten und o¨ziellen Unfallzahlen. Die besagen zum Beispiel, dass Auto-Motorrad-Kollisionen im Kolonnenlängsverkehr auf der Autobahn praktisch nicht vorkommen. Damit überzeugt man Politiker und Beamte, nicht mit Online-Petitionen. Vorläufig bleibt uns Motoradfahrern nur die Möglichkeit, uns im Stau hinten anzustellen oder ihn zu durchfahren, immer wissend, etwas Illegales zu tun, und ho?end, dass die Polizei wegschaut, wie sie es mittlerweile häufig macht. Allerdings – verlassen sollte man sich darauf nicht. Den Autor dieser Zeilen hat Schrittgeschwindigkeit im Stau schon mal 80 Euro und drei Punkte gekostet.

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Lesen Sie, was Guido Saliger und Jürgen Schons, in dieser Motorradfahrer Ausgabe 7/2015 vom 10.06.2015 schreibt:

Wasser auf die Mühlen ...

… derer, die stets und gern über viel zu hohe Verbräuche beim Hobby-Gerät Motorrad mosern, dürfte die denkwürdige Pressemitteilung zu einer Rekordfahrt aus dem automobilen Bereich sein. Ein 1600er-High-End-Diesel, der sich schon eines Normverbrauchs von drei Litern rühmen darf, hat auf einem Testgelände 2151 Kilometer mit 43 Litern Kraftsto? zurückgelegt. Das ergibt einen Durchschnittsverbrauch von zwei Litern auf 100 Kilometern. Weiter heißt es, dass sich alle drei bis vier Stunden die Fahrer abgewechselt haben und insgesamt 38 Stunden lang auf der Strecke waren. Auf d…

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