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Schlagzeilen aus FONO FORUM - epaper

★  Genuss der Qual Nachruf auf Jon Vickers, den Meister der gebrochenen Helden  ★  Teuflisch schwer! Paganinis 24 Capricen und ihre besten Aufnahmen  ★  Der stille Provokateur Ein seltenes Interview mit dem Komponisten Arvo Pärt  

Editorial aus FONO FORUM - epaper

Lesen Sie, was der Chefredaktuer Herr Bjørn Woll in dieser FONO FORUM Ausgabe 9/2015 vom 17.08.2015 schreibt:

Musik in den Medien
Vor Kurzem wurde das Ergebnis einer Umfrage veröffentlicht, die infratest dimap im Auftrag der ZEIT durchgeführt hatte – unddieses macht zumindest nachdenklich, denn das Misstrauen der Deutschen gegenüber den Medien ist groß, und die Zahl der Skeptiker wächst weiter. Die Mehrheit der Befragten, insgesamt 60 Prozent, hat wenig (53 Prozent) oder gar kein (7 Prozent) Vertrauen in die Medien, war dort zu lesen.
Die Gründe für das fehlende Vertrauen sind vielfältig, bemängelt werden unter anderem bewusste Fehlinformation und Manipulation, schlechte Recherche sowiedie vermeintlich fehlende Unabhängigkeit. Dennoch sind die klassischen Medien nach wie vor die bevorzugte Informationsquelle. So beziehen die Deutschen ihre politischen Informationen etwa hauptsächlich ausdem Fernsehen, und zwar mit weitem Abstand vor allem von ARD und ZDF. Noch genießen die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten also die Gunst der Nutzer, soll das so bleiben, müssen aber dringend Strategien her, wie man verlorenes Vertrauen zurückgewinnen kann. Denn es gibt gute Gründe für ein gebührenfinanziertes, also unabhängiges Mediensystem, es erfüllt eine wichtige Funktion, nicht nur politisch, sondern auch kulturell. Doch auch hier gibt es Anlass zur Sorge: Das Deutsche Musikinformationszentrum hat kürzlich einige Statistiken veröffentlicht, wie es um die Klassik in den deutschen Hörfunkprogrammen bestellt ist. Das Ergebnis: Klassische Musik wird weniger, jedenfalls im öffentlich-rechtlichen Kulturradio. Eine ausführliche Einschätzung der Lage von unserem Autor Holger Noltze lesen Sie ab Seite 50.
Einen deutlich höheren Stellenwert genoss die Musik hingegen im Frankreich von Ludwig XIV. Neben der Architektur machte er sich auch die anderen Künste dienstbar – als Symbol für seine absolutistische Herrschaft. Warum der Sonnenkönig seinen Staat zum Tanzen brachte, lesen Sie ab Seite 42. Sehr glücklich sindwir darüber, dass wir für diesen Beitrag die renommierte Musikwissenschaftlerin und Autorin Silke Leopold gewinnen konnten.
Und noch ein zweiter Glücksfall freut uns sehr, denn eigentlich gibt Arvo Pärt nur äußerst selten Interviews, doch unser Autor Marco Frei bekam bei einem Besuch in Tallinn ganz spontan die Gelegenheit, mit dem scheuen estnischenKomponisten zu sprechen. Er ist der stille Provokateur unter den zeitgenössischen Tonschöpfern: Während ihm die einen mangelnde Progression und Innovation vorwerfen, erreicht er mit seinerMusik so viele Menschen wie kaum ein anderer Zeitgenosse – auch über die engen Grenzen der Klassik hinaus. Zu seinem 80. Geburtstag widmen wir Arvo Pärt daher einen kleinen Schwerpunkt in dieser Ausgabe (ab S. 14).
Aber auch eine traurige Nachricht erreichte uns während der Arbeit an der aktuellen Ausgabe: der Tod des großen Heldentenors Jon Vickers. Ich erinnere mich noch genau, wann ich seine Stimme zum ersten Mal gehört habe: Die Urgewalt und der klagende Klang der Seelenqual waren wie ein Schock, bis heute ist er mein Otello, Florestan und Peter Grimes. Unser Gesangsexperte Jürgen Kesting würdigt den herausragenden Sänger ab Seite 24.
Ebenfalls beeindruckt war ich von Adrien Boisseau, der im letzten Jahr den Preis als bester Nachwuchsmusiker beim International Classical Music Award (ICMA) gewann. Seine tiefe Musikalität beim Galakonzert in Warschau hat bei mir einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Das ging anscheinend nicht mir alleine so, denn seit Beginn des Jahres ist der junge Bratscher Mitglied im exquisiten Quatuor Ébène und hat auch eine Solo-CD aufgenommen. Ein Porträt dieses großen Talents lesen Sie ab S. 22.
Zum Schluss noch ein Hinweis auf eine neue Serie, in der wir Ihnen in den kommenden Ausgaben die besten Jazzclubs in Deutschland vorstellen. In der ersten Folge entführt Sie Redakteur Mario-Felix Vogt nach Köln ins Alte Pfandhaus (S. 90).

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