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Schlagzeilen aus Die Schwester - Der Pfleger - epaper

★  OBSTIPATION Vorbeugen, Beschwerden lindern  ★  SAUERSTOFFGABE Therapie erfordert sorgfältige Überwachung  ★  Wichtiger Rückblick Pflege in der Zeit des Nationalsozialismus

Titelinfos für Die Schwester - Der Pfleger - epaper

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Aktuell 5/2015
Im Verkauf 28.04.2015
Erscheint monatlich, 12 Ausgaben pro Jahr
Sprache Deutsch
Format PDF, auf allen Geräten lesbar mehr

Editorial aus Die Schwester - Der Pfleger - epaper

Lesen Sie, was der Redakteur Herr Stephan Lücke in dieser Die Schwester - Der Pfleger Ausgabe 5/2015 vom 28.04.2015 schreibt:

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

vor 70 Jahren – genauer gesagt am 8. Mai 1945 – endete der Zweite Weltkrieg. Die erschütternde Bilanz waren 60 Millionen tote Menschen – ermordet in Konzentrationslagern, gefallen an der Front, umgekommen in Bombennächten, an Hunger oder Kälte gestorben während der Flucht. Die ganze Wahrheit kam erst nach Kriegsende ans Tageslicht: Neben der systematischen Ermordung von sechs Millionen europäischen Juden hatten die Nazis im Rahmen einer zynischerweise Euthanasie genannten Tötungsmaschinerie rund 275 000 kranke und behinderte Menschen vernichtet.

So grausam es klingt: Pflegende waren – allen humanitären Idealen und christlichen Traditionen zum Trotz – an den Patientenmorden in einem nicht unerheblichen Ausmaß beteiligt. Die Mittäterschaft ergibt sich einerseits aus der Unterstützung des Systems, andererseits aus der direkten Tötung von Patienten auf Anordnung des Arztes. Dies geschah etwa über Medikamentenüberdosierungen oder gezielt herbeigeführte Luftembolien.

70 Jahre Kriegsende – dieses Gedenken möchten wir zum Anlass nehmen, die Rolle unserer Berufsgruppe in der Zeit des National sozialismus kritisch zu reflektieren. Im Titelthema informieren wir über unbequeme historische Fakten und zeigen auf, dass es selbst verständlich auch Pflegende gab, die trotz erheblich drohender Konsequenzen im Sinne der Patienten handelten und sich den SS-Ärzten mutig widersetzten.

Was bedeuten die Taten der damals tätigen Pflegenden für die heutige Generation? Sind die Pflegenden von damals verantwortlich für ihre Taten, wenn sie doch nur im Auftrag handelten? Welche Handlungsspielräume hatten sie? Über Fragen wie diese sprachen wir mit Prof. Dr. Michael Bossle von der Technischen Hochschule Deggendorf, der sich seit rund 20 Jahren mit dem Thema Pflege im Nationalsozialismus beschäftigt. Der renommierte Pflegepädagoge stellt zudem das von ihm entwickelte Bildungskonzept „BerufsbildMenschenbild“ am heutigen Gedenkort Schloss Hartheim vor, das Lernenden und Lehrenden in der Pflege sehr gute Möglichkeiten der Aufarbeitung bietet.

Trotz aller Schwere des Themas wünsche ich Ihnen eine interessante und erkenntnisreiche Lektüre!

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Lesen Sie, was der Redakteur Herr Stephan Lücke in dieser Die Schwester - Der Pfleger Ausgabe 5/2015 vom 28.04.2015 schreibt:

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

vor 70 Jahren – genauer gesagt am 8. Mai 1945 – endete der Zweite Weltkrieg. Die erschütternde Bilanz waren 60 Millionen tote Menschen – ermordet in Konzentrationslagern, gefallen an der Front, umgekommen in Bombennächten, an Hunger oder Kälte gestorben während der Flucht. Die ganze Wahrheit kam erst nach Kriegsende ans Tageslicht: Neben der systematischen Ermordung von sechs Millionen europäischen Juden hatten die Nazis im Rahmen einer zynischerweise Euthanasie genannten Tötungsmaschinerie rund 275 000 kranke und behinderte Menschen vernichtet.

So grausam es klingt: Pflegende waren – allen humanitäre…

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